Warum uns Veränderungen manchmal so schwer fallen

und was du tun kannst, damit es leichter ist 🙂

Wahrscheinlich befindest du dich gerade in einem Veränderungsprozess und bist bei deiner Suche nach Hilfe auf diesen Artikel gestossen. Veränderungen per se sind etwas Gutes. Denn sie enthalten die Chance, dass wir erkennen, was wir wirklich wollen und sie schubsen uns geradezu auf ein neues Level.

Die Frage ist, ob wir die Chance annehmen oder uns lieber als Opfer der äußeren Umstände fühlen wollen. Veränderungsprozesse fühlen sich selten wirklich gut an. Zumindest wenn sie von Außen eher „unerwartet“ auf uns einstürzen. Wenn du selbst eine Veränderung initiierst – zum Beispiel möchtest du dich gesünder ernähren -, ist es sehr wahrscheinlich anders: Du beginnst zunächst sehr euphorisch, kaufst ganz viel gesunde Sachen, schmeißt die Ungesunden aus deinen Schränken und an den ersten Tagen klappt auch alles super. Dann passiert irgendetwas, vielleicht gibt es Stress mit dem Liebsten oder auf der Arbeit und du gehst zum Bäcker und kaufst deinen Lieblingskuchen und am besten für den Abend noch eine Tüte Chips.

So oder so ähnlich hast du das wahrscheinlich schon mal erlebt. Ich möchte die in diesem Artikel ein paar Erklärungen liefern, Veränderungen, egal ob sie von Innen oder Außen gesteuert sind, häufig nicht über Nacht geschehen. Die meisten Veränderungen brauchen etwas länger und gleichzeitig lohnt es, wenn du dir die Zeit nimmst.

Doch lass uns weiter vorne beginnen:

Es gibt zwei Wege, die uns in Veränderungsprozesse führen:

Die Veränderung, die von außen gesteuert wird, z.B. durch eine Beziehungs-, Arbeits- oder Lebenskrise. Auch der Verlust eines geliebten Menschen, die eigene Krankheit oder die eines nahestehenden Menschen können uns in einen Umbruch oder eine Krise stürzen.

Und es gibt die innere Veränderung. Wenn ein Mensch aus sich heraus auf einmal das Bedürfnis nach Wachstum und Veränderung spürt. Das ist immer dann der Fall, wenn wir merken, dass bestimmte Glaubenssätze, Werte und innere Haltungen auf einmal nicht mehr zu uns passen.

Vielleicht geht es dir gerade selbst so: Du wachst eines Morgens auf und irgendetwas in dir ist anders. Das, was dir gestern noch wichtig war, passt heute irgendwie nicht mehr zu dir. Etwas fühlt sich eng an. Du kannst es noch nicht mal genau benennen, doch es drängt dich nach etwas Neuem.

Hier hat dein Bewusstsein einen Erweiterungssprung gemacht. Die Veränderung drängt und ruft.

Meistens gehen Veränderungen im Außen den inneren Veränderungen voraus.

Seit dem letzten Frühjahr befinden wir uns kollektiv in einer Zeit der Veränderung oder besser gesagt: in einer Zeit der Transformation. Diese kollektive Krise wirkt für viele Menschen wie ein Transformationsbeschleuniger. Vieles was uns Sicherheit gegeben hat, ist weggebrochen. Für viele ist es vielleicht das erste Mal, dass sie sich mit den elementaren Fragen des menschlichen Lebens beschäftigen:

  • was will ich noch von meinem Leben?
  • was brauche ich wirklich, um glücklich zu sein?
  • welchen Sinn hatte mein bisheriges Leben?
  • Wofür bin ich wirklich hier?

Je bewusster wir uns diesen Fragen stellen, werden wir an und mit ihnen wachsen. Manchmal geschieht Veränderung dann ganz leicht. Manchmal ist der Weg steiniger und wir brauchen kurzzeitig Unterstützung, um die Steine gut aus dem Weg zu räumen.

Denn da tauchen z.B. auf einmal alte beschwerliche Steine in Form von Glaubenssätzen, Denk-und Verhaltensmustern und Programmen vor dir auf und die gilt es erstmal, aus dem Weg zu räumen. Es ist wichtig, dass du dich diesen Themen zu widmest und dir Zeit für sie nimmst. Ehrlich hinschauen ist wichtig, damit du loslassen kannst. Und bevor das Neue kommt, darf das Alte erst noch einmal (dankbar) anerkannt und verabschiedet werden.

Veränderung braucht Mut

Deine Situation ehrlich aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und anzunehmen, erfordert Mut. Verharren wir z.B. aus Angst vor evtl. Konsequenzen lange in einer für uns herausfordernden oder gar als aussichtslos empfundenen Lage, wird der innere u./o. äußere Druck immer größer werden.

Mutig sein bedeutet hinzuschauen, in der Situation anzukommen, darin einen Sinn erkennen, um dann mit neuer Energie beherzt die ersten Schritte in die Veränderung zu gehen.

Wann immer du glaubst, dass der Weg zu lang oder zu schwer ist, beginne mit einem ersten Schritt!

Frage dich jeden Morgen: Was kann ich heute tun, um meinem Ziel ein wenig näher zu kommen?

Jeder noch so kleine Schritt zählt, wichtig ist, dass du dran bleibst. Mindestens 30 Tage lang jeden Tag!!! Solange braucht dein Gehirn, um sich neu zu „verdrahten“ und so die alten und eingetretenen neuronalen Bahnen zu verlassen und auf die neue Spur abzubiegen.

Und ganz wichtig: Was kann ich mir heute Gutes tun?

Lege dir eine Liste mit Dingen an, die dir gut tun, z.B.

  • deine Lieblingslieder
  • Menschen,
  • Hobbys
  • Sprüche

Wandlungsphasen benötigen ein stabiles Fundament

In Zeiten der Veränderung gilt es mehr denn je, gut auf dich zu achten. Dazu gehört neben

  • guter Ernährung,
  • ausreichendem Schlaf
  • auch eine tägliche Routine,
    • wie z.B. Meditation,
    • Tagebuch führen,
    • Bewegung etc.,
    • sowie Übungen zur Erdung und Zentrierung.

Veränderung braucht Herz und ein neues Bewusstsein

Weisheit und Klarheit findest du in Verbindung mit deinem Herzen. Das Herz ist ein Sinnesorgan, das dir als Führer dient – sei es nun bei deiner Entscheidungsfähigkeit oder dem Verständnis deines selbst und deinem Platz in der Welt. Dein Herz hat seine eigene Intelligenz.

Nur wenn wir uns bewusst werden, was gerade in uns und um uns geschieht, können wir angemessen auf eine Krise- oder Umbruchphase reagieren. Jegliche Veränderung beginnt in deinem Bewusstsein. Dein Geist ist so machtvoll. Wie du ihn für dich und deine Veränderung nutzen kannst, zeige ich dir zum Beispiel in meiner Online-Begleitung „Jetzt ist Zeit für Wandel“.

Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern.

Rumi

Erinnere dich, wofür du hier bist

Ich begleite dich in deinem Veränderungsprozess.

In Einzelcoachings oder

in meiner Live-Online Gruppenbegleitung über 6 Monate, die im Februar beginnt.

Deine Ramona